
Hynka
Klièky Platz N 293
261 01 Pøíbram VI - Bøezové Hory
Tschechische Republik
Tel.: +420 318 626 307, +420 318 633 138
Fax: +420 318 622 566
http://www.muzeum-pribram.cz
http://www.geoberg.de
e-mail: info@muzeum-pribram.cz
Öffnungszeiten:
April - Oktober: Di - So 9 - 17 Uhr
November - März: Di - Fr 9 - 16 Uhr
Besichtigungs Möglichkeiten (pdf)
Willkommen im Bergbaumuseum Pøíbram - Bøezové Hory (Birkenberg), dem größten Bergbaumuseum der Tschechischen Republik.
Im Bestand des Museums befinden sich zwei sanierte Malakoff - Fördertürme, zwei Dampffördermaschinen und drei befahrbare Stollenanlagen. Weiterhin ist das gesamte Umfeld im Ortsteil Birkenberg und in Pøíbram vom Bergbau geprägt.
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BESICHTIGUNGSAREAL "A" Ševèin-Schacht:
Im Bergbauareal Birkenberg befindet sich der Ševèin-Schacht (ein Malakoff-Förderturm aus dem Jahr 1879, ehemals Schacht Kaiser Franz Josef I.). Im Kassengebäude (ehemals Scheidebank) befindet sich eine Ausstellung zum Handwerk und zur Stadtgeschichte Pøíbrams, hier wird auch auf die Bergakademie Pøíbram (gegründet 1849) eingegangen. Im ehemaligen Fördermaschinenhaus steht ein Kompressor von 1928 und eine Ausstellung zum Leben in Pøíbram. Im Malakoff-Turm des Ševèin-Schachtes befinden sich drei Dauerausstellungen: die Entwicklung der Schachtförderung im Gebiet von Pøíbram, die Bohrtechnik der Pøíbramer Schächte und das Panorama des Birkenberger Erzreviers kann vom Turm aus bewundert werden. Im Förderturm sind außerdem die originale Hängebank mit dem Fördergerüst, Anschlägertableaus usw. zu sehen. Im Freigelände fand Großtechnik ihre Aufstellung und der Nachbau eines Pferdegöpels verdeutlicht diese Art der Schachtförderung. Im heutigen Verwaltungsgebäude (ehemals Kaue) befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte des Bergbaus in Pøíbram. Hier sind auch Dokumente zur damalig größten Grubenkatastrophe der Welt im Jahre 1892 auf dem Maria-Schacht zu sehen.

Gegenüber dem heutigen Verwaltungsgebäude befindet sich die Mineralogische Sammlung (ehemals Verwaltungsgebäude des Schachtes) mit sehr schönen Mineralien des Pøíbramer Erzreviers. Nicht weit entfernt von der Mineralogischen Sammlung liegt das Bergarbeiterwohnhäuschen, das mit seiner originalen Ausstattung Einblick in das Leben der Bergarbeiterfamilien gibt.
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Auf dem Drkolnov (August)-Schacht befindet sich eine besondere Attraktion, ein gusseisernes Wasserrad von 12,4 m Durchmesser, es hatte eine Leistung von 16 PS. Erhalten geblieben sind auch Kurbelzapfen, Kunstgestänge und 2 gusseiserne Kunstwinkel, die die Bewegung vom Wasserrad zu den Pumpen im Schacht übertrugen. Das Wasserrad war bis 1961 in Betrieb.

BESICHTIGUNGSAREAL "B" Anna-Schacht:
Weiter führt der Weg zum Anna-Schacht, wo sich eine weitere Dampffördermaschine aus dem Jahr 1914, gefertigt von der M.A.G, vormals Breitfeld, Danìk & Co., Prag - Karolinenthal, befindet. Hier besteht die Möglichkeit mit der Grubenbahn den Prokop-Stollen zu befahren und in der Schachtröhre des Prokop-Schachtes (mit 1.600 m einer der tiefsten Schächte in Mitteleuropa) einen Blick auf die Wasserfläche des Erbstollens zu werfen. Ein historischer Abbauort zeigt die schweren Arbeitsbedingungen des Bergmanns unter Tage in der Vergangenheit. Zur Prokop-Wallfahrt am 01. Juli 2001 wurde der historische Wasserstollen zwischen Anna-Schacht und Vojtìch (Adalbert)-Schacht der Öffentlichkeit übergeben. Der Wasserlauf verbindet ebenfalls untertage den Anna- mit dem Vojtìch (Adalbert)-Schacht. Hier befinden sich 3 Radkammern, ein Wasserteiler und ein Schacht aus dem 16. Jh. Am Wege zwischen Vojtìch (Adalbert)-Schacht und Ševèin-Schacht liegt das Bergmannswirtshaus „Am Hügelchen“. Zwischen Ševèin-Schacht und dem Mundloch des Ševèin-Stollens transportiert eine Grubenbahn die Besucher, der Fahrweg soll später bis in den Stollen hinein verlängert werden.
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BESICHTIGUNGSAREAL "C" Vojtìch (Adalbert)-Schacht:
Im Maschinenhaus des Vojtìch (Adalbert)-Schachtes, ein weiterer Malakoff-Förderturm aus dem Jahr 1870, befindet sich eine Dampffördermaschine aus dem Jahr 1873 von der M.A.G, vormals Breitfeld, Danìk & Co., Prag - Karolinenthal; umgebaut 1888/89. Im Schachtgebäude ist die Ausstellung dem Weltrekord im Erreichen von 1000 m Teufe im Jahr 1875 auf dem Vojtìch (Adalbert)-Schacht gewidmet. Im Dachgeschoss sind Ausstellungen zum Werk des Bergbauzeichners Karel Hojden und des Bildhauers Václav Šára zu sehen.
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Zum Umfeld:
Der gesamte Ortsteil Birkenberg ist ein großes bergbauliches Freilichtmuseum mit zwei Bergmannskirchen, der Adalbert-Kirche am Markt und der Prokop-Kapelle. Viele Haldenzüge erinnern an vergangenen Bergbau. Auf der Marianská (Marienstr.) steht noch heute das Geburtshaus des Malers Karel Hojden (1893 - 1975), der in der Art von Eduard Heuchler viele Szenen aus dem bergmännischen Leben zeichnerisch gestaltete. Die Zeichnungen befinden sich im Besitz der Stadt Pøíbram. Unweit des Ševèin-Schachtes befindet sich das Gebäude des Maria-Schachtes der heute von der Knappschaft Prokop betreut wird und wo der Maria-Stollen (er diente ehemals dem Erztransport zur Aufbereitung am Vojtìch [Adalbert]-Schachtes) befahren werden kann. Auf dem Friedhof von Birkenberg befinden sich ein Obelisk und zwei Massengräber für die Opfer des Grubenunglücks 1892 auf dem Maria-Schacht. In Bohutín (unweit Pøíbram) befindet sich der Stahlbetonförderturm des Štefánik-Schachtes, der in dieser Bauart in Deutschland unbekannt sein dürfte. Der kleine Hilfsschacht Øimbaba besitzt noch auf der Halde eine kleine bergmännische Kapelle. Das gesamte bergmännische Wasserwirtschaftssystem ist noch erhalten und, dies sei als Kuriosität bemerkt, wurde als Brunnenanlage auf dem Wenzelsplatz in Pøíbram nachgestaltet. Die Wallfahrtskirche auf dem Heiligen Berg verdient Bewunderung wegen ihrer prachtvollen Ausstattung in böhmischem Barock mit prächtigen Stuckaturen und drei silbernen Altären. Im Stadtzentrum befinden sich weiterhin das ehemalige Gebäude der Bergakademie und das Gebäude der ehemaligen Bergdirektion.
Die kleineren Denkmäler des Bergbaumuseums Pøíbram
Besichtigungs Möglichkeiten (pdf)
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Museum der Opfer des Kommunismus Öffnungszeiten |
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Freilichtmuseum Vysoký Chlumec Ländliche Baukunst im mittleren Moldautal Öffnungszeiten |
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Museum im Speicher Prostøední Lhota Die Lebensweise der Bevölkerung im mittleren Moldautal ÖffnungszeitenMai und Oktober: Samstag und Sonntag 9.00 - 16.00 Uhr Juni - September: Dienstag - Sonntag 9.00 - 17.00 Uhr |
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Museum zu Goldbergbau und -verarbeitung Öffnungszeiten |
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