
Ein Beispiel der ursprünglichen Volksarchitektur stellt das Bergmannshäuschen in Pøíbram-Bøezové Hory dar, bei dem der Rundgang durch das hiesige Museum ebenfalls Station macht. Der erste bekannte Eigentümer dieses Hauses war der Bergmann Bartolomìj Greilitz, dann ab 1654 die Familie Sladkovský und später weitere Eigentümer, die meist Bergleute waren. Das Haus war ursprünglich überwiegend aus Holz gebaut; im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts wurde es dann unter Einsatz von ungebrannten Ziegeln umgebaut. Als Dachdeckung dienten Schindeln.
1976 kaufte das Museum das Haus von den letzten Eigentümern, der Familie Pilous, und zwei Jahre später wurde hier die Ausstellung zum Leben einer Bergmannsfamilie an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert aufgebaut. Nach und nach wurde auch die Volkskunstausstellung zur Spielzeug- und Marionettenherstellung, zu bemalten Möbeln sowie historischen Arbeitsinstrumenten zugänglich gemacht.